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Konditionierte Gedankenmuster und die Chance sie zu ändern

Plötzlich ist Ärger da:
Wir sind in einer guten Stimmung. Wir sind zuhause, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen oder in einem Bekanntenkreis. Alles wirkt ruhig, gelöst und harmonisch.  – Und plötzlich – ohne Vorwarnung stülpt uns irgendwer seinen Ärger und seinen Frust über. Wir steigen voll darauf ein und lassen uns - ohne nachzudenken - von dessen Emotionen mitreißen.

Im Nachhinein wundern wir uns über uns selbst, weshalb wir überhaupt darauf so heftig reagiert haben. Manchmal sind wir dann sogar sauer auf uns selbst, dass wir uns provozieren haben lassen. Kommt nun eine weitere Person hinzu, kann es sein, dass wir an diesen nun unsere negative Laune weitergeben. Der gleiche, uns sehr bekannte Film, ist wieder abgelaufen. Unsere Stimmung ist dementsprechend im Keller.

Was ist denn passiert?

Mit jedem Gedanken, jedem Wort, jeder Handlung erzeugen wir Energie.
Dies ist ein rein physikalischer Vorgang, der in unserem Gehirn abläuft. Das Gehirn produziert mit jedem Gedanken elektromagnetische Impulse und gibt diese an unseren Körper zur weiteren Ausführung weiter. Die darauffolgenden Worte, die entstehenden Gefühle und die Handlungen, sind nur die Folge der Gedanken. Ausschlaggebend ist die Gedankenenergie. Selten ist es uns klar, dass diese Energie nicht nur unsere ureigenste, innerste Angelegenheit ist. Sie spielt sich nicht nur im Gehirn ab. Sie wirkt auch nach außen – und dazu noch in alle Richtungen.
Schwingungsenergien

Unser Kopf, unsere Muskeln und auch unsere Haut haben keinerlei Abschirmmechanismen. Demzufolge können jegliche elektromagnetische Schwingungen völlig ungehindert in beiden Richtungen unseres Körpers – also von innen nach außen und umgekehrt – dringen. Dies gilt auch für Gedankenenergien, die auf unsere Gehirnstrukturen treffen.
Unser schlecht gelauntes Gegenüber sendet also eine bestimmte Frequenz (Schwingung) aus, seinem aktuellen mentalen Zustand entsprechend. Nun hat aber unser eigenes Schwingungsfeld (Resonanzfeld) auch kein natürliches Filter, das zwischen Gut und Böse, Negativ und Positiv unterscheiden kann.

Ist unsere eigene Schwingung mit der ausgesandten Energiefrequenz des Gegenübers identisch, dann reagieren wir darauf, genauer gesagt unsere Informationsstruktur spricht darauf an. Ansprechen heißt, wir kommen mit der empfangenen Energie in Resonanz.

Physikalisch gesehen erreicht eine Energieübertragung auf ein schwingfähiges System ihr Maximum, wenn zur gleichen Frequenz auch noch eine Phasenverschiebung von 90 Grad hinzukommt. Dann kann die Amplitude des empfangenden Systems ein Vielfaches der Ursprungsschwingung erreichen.
In unserem Beispiel reagieren wir dann noch überzogener, als unser Gegenüber dies eigentlich bezwecken wollte. Nun läuft das Spiel umgekehrt. Wir senden nun die gleiche Gedankenschwingung des Gegenübers zurück, nur mit wesentlich mehr Energie. Unser Gegenüber ist schwingungsmäßig voll darauf eingestellt und tritt wiederum in Resonanz damit. Es entsteht dementsprechend eine Rückkopplung und das ganze Thema schaukelt sich noch mehr auf.
Treffen nun unsere Energien auf weitere Personen mit ähnlicher Schwingungsebene, überträgt sich die negative Energie auf diese - eigentlich ursprünglich völlig unbeteiligten - Personen.
Die Reiberei beginnt immer mehr zu brodeln, da diese wiederum eine Schwingungsenergie ähnlicher Natur aussenden. Ähnlicher Natur bedeutet, die gesamte Energie des Streits liegt in einer ganz bestimmten Frequenzbandbreite.
Erreicht nun eine der leicht unterschiedlichen Schwingungen, die ja von allen ausgesendet werden, einen Kontrahenten mit exakt gleicher Schwingung, dann gehen diese voll in Resonanz. Der wunde Punkt wurde genau getroffen und dann eskaliert der Streit, mit oft ungeahnten Folgen.
Im Nachhinein wundern wir uns häufig über den nichtigen Anlass, der zu einer solch enormen Wirkung geführt hat - und verstehen uns dabei manchmal selbst nicht mehr.

Dann gibt es wieder Konstellationen mit ähnlichem Verhalten Dritter – und wir reagieren weder auf die Situation, noch auf die Personen. Vielleicht lächeln wir noch darüber. Die Wellenlänge, die Frequenz stimmt nicht mit unserer überein. Die Schwingung kann in uns nichts auslösen, sie findet keine Resonanz. Sie hat keine Anziehung und keine Wirkung auf uns. Das Thema ist für uns vergessen.
Gleiches gilt natürlich für positive Ausstrahlungen. Z. B. es geht die Tür auf und ein Mensch betritt den Raum, der uns auf Anhieb sympathisch ist.
Liegen wir mit unserem Umfeld, mit unserem Partner auf der gleichen Wellenlänge, dann bekommt unser Leben plötzlich eine völlig andere Qualität. Freude, Lebensbejahung und Zuversicht für die Zukunft stellen sich ein.
berührende Hände

Unser Energiefeld besteht aber aus einer Vielzahl von Schwingungen.

Bisher habe ich mich hauptsächlich auf diskrete Schwingungen bezogen, um die Physik an dieser Stelle besser erklären zu können. Unser Gehirn, unsere Zellen, besonders unser Herz, unser gesamter Körper sendet aber ein Bündel von Schwingungen aus. Alles zusammen addiert, bildet es das Energiefeld des jeweiligen einzelnen Individuums.

Für dieses Energiefeld gelten die gleichen physikalischen Gesetze. Je mehr das Frequenzspektrum unseres Energiefeldes mit einem anderen Wesen übereinstimmt, desto eher kommen wir mit diesem in Resonanz. Wobei sich dies nicht nur "Wesen" beschränkt. Wir treten mit allen Dingen, egal welche es auch immer sind, in Resonanz und beeinflussen diese, wenn deren Schwingung unserer ähnelt.

D. h. letztendlich sprechen wir nur auf Dinge und Themen an, mit denen unser Energiefeld im Einklang ist. Dies betrifft genau jene Inhalte, die wir selbst geschaffen haben und mit denen wir im Grunde unseres Bewusstseins übereinstimmen, egal welche Qualität dahinter steckt.

Wie bereits erwähnt, hat unser Kopf, in dem das Gehirn eingelagert ist, kein Filter für "Positives und Negatives". Es gibt auch keinen Richtungsweiser oder Art Kanal, der unsere Energien in bestimmte Bahnen lenkt. D. h. unsere Energien wirken auch nach innen, also auf unseren Körper, auf jede unserer Zellen und besonders auf unsere Gefühle.

...... und unsere Gedanken, unsere Schwingungen, unsere Energie wirken nicht nur nach außen. Unser Körper wird ständig von diesen beeinflusst.

Jetzt schwingt alles in uns - Körper, Zellen Gefühlswelt - bereits auf der gleichen Frequenz. Dementsprechend gehen wir mit uns selber sehr schnell in Resonanz. Die Konsequenz ist, dass sich unsere Einheit "Körper, Geist und Seele" völlig unbewusst dem folgt, was unsere Gedankenwelt ständig ausstrahlt. Die "Einheit" identifiziert sich mit den Vorgaben und handelt entsprechend danach.

  • Ich bin ständig müde.
  • Ich kann das nicht.
  • Ich brauche das gar nicht probieren, es läuft sowieso schief.
  • Ich bin traurig, ich könnte ständig heulen.
  • Ich bin ständig in einer unzumutbaren Gefühlslage.
  • Das darf ich nicht tun, sonst bekomme ich Kopfschmerzen, Bauchgrimmen oder sonst was.
  • Wenn ich mich so verhalte, habe ich Probleme mit meinem Partner, mit meiner Familie, mit meinem Hund, mit meinem Chef oder sonst Irgendwem.
  • Die Sonne schadet mir, die kalte Luft ist für mich ungesund und bei Regen erkälte ich mich.
  • Am Freitag gelingt mir gar nichts.

Am Anfang geschieht sehr zaghaft und mit der Zeit schaukelt sich die Energie durch das Resonanzgesetz immer mehr und mehr auf.

… und plötzlich übernimmt der Körper die Führung über unser Leben. Das, was wir eigentlich wollen und uns ersehnen, zählt nicht mehr. Unser Wille ist gelähmt. Wir sind dann die Müdigkeit, das Gelähmte, das "Nichtkönnen", der fehlende Selbstwert oder die "Krankheit".

Wer konditioniert unsere Gedankenenergien und wo werden diese geformt? Mit unserem Nervensystem empfangen und verarbeiten wir bereits von der frühen Kindheit an zahlreiche Informationen und Anschauungen. Diese kommen aus unserem direkten Umfeld, im Besonderen durch die Aussagen und das Verhalten unserer Eltern, Geschwister, Oma und Opa, also die gesamte Riege der Verwandten. Der Kindergarten, die Lehrkräfte in der Schule, auch Freunde und Bekannte formen weiter unsere Denkweise.
Später tragen das betriebliche Umfeld, der Partner und sogar der „Mann auf der Straße“ und nicht zuletzt die Medien zu unserem Gedankensammelsurium, bei. Alles hinterlässt einen "Abdruck in unserem Kopf". Dabei wird ständig unsere Moralvorstellung in eine bestimmte Richtung gelenkt. Es wird uns eingetrichtert, was lieb und brav, was gut und böse zu sein hat..
Die Personen, die diese Verhaltensweisen an uns weitergegeben haben, können erfahrungsmäßig eigentlich gar nichts dafür. Sie sind in ihre eigenen Muster und Probleme verstrickt und haben diese ursprünglich wiederum von Dritten, meist in der Kindheit, übertragen bekommen.
Erlebnisse aller Art, schöne und hässliche beeinflussen unsere Gedankenstrukturen und damit demzufolge auch unsere Schwingungsenergie, die wir ständig abgeben. Ebenso empfangen wir genau die Energien, die wir bis heute mit unserer Denkart aufgebaut haben und in der wir uns "wohl fühlen"..
"Wohl fühlen" heißt in beide Richtungen. Unsere Resonanzkurve, also unser Durchlassfilter - bedingt durch den Abdruck in unserem Kopf - ist exakt auf diese Frequenz eingestellt. Sie lässt all diese Fremdenergien ungehindert durch, verstärkt diese sogar noch und gräbt sich in unser Bewusstsein ein.
Nützlich oder unnütz wird hier völlig ignoriert. Jegliche Energieimpulse, die sich in dieser Bandbreite bewegen, werden aufgenommen. Die Intensität ist alleine davon abhängig, wie nah sich die Impulse an der Resonanzfrequenz befinden..
Demzufolge beeinflussen sie uns laufend, wie und was wir sehen wollen, zu sehen haben und wie wir uns dazu einstellen. Falsche oder auch überholte „Werte“ aus der Kindheit, aus unserer Jugend, Ansichten aus der Schule und Beruf, das Verhalten der oder des Partner(s) in der Vergangenheit spielen heute immer noch eine prägende Rolle, obwohl die Konditionierungen oft Jahre lang zurück liegen können.

Alle unsere Überzeugungen und Verhaltensweisen zeigen genau das an, wie und wo wir im Leben gerade stehen.

Werden wir ständig mit Negativen, Ablehnenden und Lebensverneinungen beaufschlagt, beschäftigen wir uns auch damit. Empfangen wir Liebe, Zuversicht und Lebensbejahung können wir diese auch verstärkend in uns aufbauen und weitergeben..
Das Bedauerliche daran ist, dass wir größtenteils davon überzeugt sind, der Urheber unseres Gedankenkonglomerats zu sein. Entsprechend unserer Einbildungskraft setzt sich dies alles - egal welcher Art - in uns - sprich in unseren Gehirnstrukturen - fest.
Getreu unserer Überzeugung, sei es nun Zuversicht oder unerschütterlicher Glaube auf Irgendetwas oder Befürchtungen, Ängste und Minderwertigkeitsgefühle, stellt sich genau das ein, das unserer Überzeugungsenergie entspricht. Der Kosmos, unser Umfeld, der Nachbar, die Verkäuferin im nächsten Supermarkt oder sonst irgendwer reagiert auf unsere ausgesandte Energie auf jeden Fall und sendet genau diese zurück. Wobei hier Zeit und Ort eine nebensächliche Rolle spielen.

Das Gesetz der Resonanz ist auch das Gesetz von Aktion und Reaktion. Wir agieren und unser Umfeld - selbst in weiten Fernen - reagiert.

Senden wir Dankbarkeit, Freude, Fülle und Harmonie aus, dann empfangen wir auch diese. Bewegen wir uns in einem Mangelbewusstsein, sind ständig griesgrämig und missgünstig, haben an vielen etwas auszusetzen und fühlen uns als Opfer, dann empfangen wir dieses ebenso. - Und bleiben darin gefangen.

Aus unseren Sitzungserfahrungen wissen wir, dass ein Großteil der Mustersätze, die in uns etwas initiiert haben, aus der Kindheit kommen. Als Kind haben wir die Neigung, alles das aufzunehmen und auch nachzuahmen, was unseren Eltern und unseren Bezugspersonen gefallen könnte. Schlimmer noch, Kinder möchten oft diese Person sogar sein. Das Gehirn und das Herz der Kinder kann nicht zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden. Erwachsene unterstützt hier die Lebenserfahrung. Allerdings schnappt auch der Erwachsene unbewusst ganz schön viel Unsinn auf und setzt diesen auch bei passender, besser gesagt bei unpassender Gelegenheit, um.

Zu dem Thema Gedanken und deren Wirkung gibt es zahlreiche Zitate von Philosophen:

Wenn die Menschen wüssten, wie sehr die Gedanken ihre Gesundheit beeinflussen, würden sie entweder weniger oder anders denken. (Andreas Tenzer)

Eine schlechte Handlungsweise kann man sein lassen, man kann sie bereuen, aber böse Gedanken gebären fortgesetzt böse Taten.(Leo N. Tolstoi)

Denn an sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.(William Shakespeare)

Die Wirkung unserer Gedanken:

Die Auswirkungen unserer konditionierten Denkmuster sind also enorm. Sie spiegeln sich in den merkwürdigsten Symptomen und Erscheinungen wider, wie z. B.

Wobei mit der hier angesprochenen Angst, nicht die Angst gemeint ist, die bei einer unmittelbaren, aktuellen Gefahr entsteht und danach wieder abklingt. Es ist die Angst, was in der Zukunft geschehen könnte, durch Konditionierungen in der Vergangenheit. Der Mensch wird einfach sehr oft – bewusst, größtenteils sogar unbewusst - von Kindheit an darauf trainiert, Angst entstehen zu lassen, durch die ständige Sicht auf den nächsten Moment, geschürt durch die Erinnerung an Vergangenes.

Gleiches gilt natürlich auch für andere Themen, mit ähnlichen Charakterzügen.
Eine spezielle Problematik sind Vorurteile. Hier senden wir sehr wirksame Energien auf eine bestimmte Person. Kräfte, die sich in unserem Gehirn durch vorgefasste Standpunkte, gebildet haben, können unser Gegenüber - oft uns völlig unbewusst - fördern oder bremsen. Sind wir dem Menschen oder auch einer Gruppe gegenüber positiv gesinnt, ermutigen wir sie, strahlen wir aber negative Vorurteile aus, hindern wir sie.
Unsere Meinung kann also eine ungeheure Auswirkung auf andere haben, wenn diese genau auf unsere Schwingungsenergie eingestellt ist. Umgekehrt gilt das ebenso.
Hat bzw. hatte z. B. der Lehrer in der Schule eine negative Meinung über uns, dann sinken bzw. sanken unsere Leistungen dementsprechend. Wir können bzw. konnten uns noch so anstrengen, zufriedenstellen konnten wir die Lehrkraft nie wirklich.
Leider sind diese Auswirkungen der Gedankenenergien in unserem Schulsystem nur graduell bekannt und werden dementsprechend auch nicht beachtet. Durch gezielte positive Gedankenenergien von fürsorgepflichtigen Personen könnte wesentlich mehr Motivation und damit mehr Freude am Lernen - und dadurch auch am Leben - bei den Heranwachsenden aufgebaut werden. Allerdings können die Lehrkräfte nur wenig wohlwollende Energien aufbauen, wenn der vorgegebene Stoff in kürzester Zeit durchgepaukt werden muss. Leider geht es heute nur um reine Wissensvermittlung. Der ursprüngliche Ansatz die Werte und Ideale unserer Gesellschaft in der Schule zu vermitteln, wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt.

Alles völlig normal?
Fatal ist dabei, dass wir häufig die Programmierung in der Vergangenheit, für die latente Furcht vor dem nächsten Tag, die plagenden Gewissensbisse, die ständigen Konflikte, die Schwermut und die Sorgen als Teil unseres täglichen Lebens betrachten.
Wir akzeptieren es als etwas völlig Normales und Unabdingbares. Demzufolge kommen wir gar nicht auf die Idee, dass es auch anders gehen könnte. Das Leben soll Freude und Spaß auf der Erde bereiten, auch in Verbindung mit Religionen und Weltanschauungen. Wir sind nicht hier auf der Erde, um zu leiden. Wir sollen Erfahrungen sammeln und nicht mit Askese und Weltflucht unser Leben fristen. Um sich weiter zu entwickeln in Richtung mehr Bewusstsein zu erlangen, sind Liebe, Mitgefühl, Toleranz und das „Ja“ zum Leben der einzige Weg.

Positives Denken
ist eine wunderbare Sache, wenn es richtig angewandt wird. Wir stehen in der Früh auf und freuen uns auf den neuen Tag, auf die Natur, auf unsere Freunde, unsere Familie, auf unsere Arbeit, auf das nächste Fest u. v. a. m. Wir beurteilen und verurteilen nicht ständig, das Glas ist für uns meist halb voll, wir verfallen nicht in Trübsinn, wir erkennen das Positive in dem, was um uns herum geschieht und sehen mit Zuversicht in die Zukunft, dann ist das komplett in Ordnung.
Bedeutet für uns aber "Positives Denken" das Zudecken und Ignorieren von Themen, die eigentlich tief in uns bohren - und das vielleicht noch über Jahre hinweg - dann entwickeln sich diese zu ernsthaften Problemen, mit oft unabsehbaren Folgen. Positives Denken ist dann in diesem Sinn extrem schädlich. Zusätzlich müssen wir ständig Energie aufbringen - fast immer unbewusst - um den Deckel zuzuhalten.

Wie kann man diesen Kreislauf durchbrechen?

Hierzu drei Sichtweisen von weiteren Philosophen:

Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst.
(Albert Schweitzer)

Das Denken ist immer alt, denn das Denken ist die Reaktion der Erinnerung als Wissen und Erfahrung. Das Denken ist Materie.
(Krishnamurti)

Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab... Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.
(Marc Aurel)

Die Botschaften der Philosophen sind eindeutig. Sie sind vielen von uns bekannt. Nur leider handeln wir wenig danach, da uns der Alltag ständig überrollt.
--- Und sollten wir doch etwas daran arbeiten wollen, wie kann man denn die eingebrannten Muster, die unser Denken bestimmen, ändern? Wie stellen wir es an, dass wir eine andere positivere Geisteshaltung bekommen?

Gibt es da einen Art Schalter, den man einfach umlegt und alles ist in Butter?
Wie oft haben wir uns gute Vorsätze zum Jahreswechsel oder aufgrund einschneidender Erlebnisse vorgenommen und werden doch immer wieder von unserem Denkschema, von den Tagesanforderungen und von unserem Umfeld überrollt. Insgeheim wollen wir wohl aus unserem Dunstkreis ausbrechen, aber unser eingeübtes Verhalten holt uns immer wieder durch das Resonanzgesetz auf die Ebene zurück, auf die wir am besten ansprechen.
Schleppen wir immer noch die konditionierten Vorurteile, Wut und Bitterkeit mit uns mit und sei es auch nur im hintersten Winkel unseres Innersten, können wir uns von diesem eingebrannten Schema nicht abnabeln. Unsere Grundschwingung wird sich dementsprechend auch nicht wesentlich verändern. Wir hängen in unserem Resonanzfeld fest.

Es braucht also ein Vorgehen, ein Werkzeug oder eine Initialzündung, die die Energie negativer Rückkopplungen schon im Ansatz zurückweist, wir also nicht mehr „mit schwingen“. Dazu müssen wir nicht nur unsere "verschlackten" neuronalen Verknüpfungen im Gehirn erkennen, sondern diese auch ändern, am besten sogar neu ordnen können.
Praktiken, die die Ursachen unserer individuellen Gedankenwelt, die sich in den seltsamsten Erscheinungsformen und Symptomen zeigen, ergründen, gibt es etliche. Allerdings fehlt den mir bekannten Praktiken fast immer der zweite Schritt, die Auflösung der Ursachen.
Was machen wir damit, wenn wir wissen, dass wir einen sehr dominanten oder einen Waschlappen als Vater hatten, der uns nicht auf das Leben vorbereitet hat.
Was hilft es uns, wenn plötzlich hochkommt, dass wir absolut kein Wunschkind waren und wir irgendwo, ohne Liebe und Zuwendung aufwuchsen – und wir heute auch nicht in der Lage sind, aufgrund fehlender Erfahrung, Liebe und Fürsorge weiter geben zu können?
Es dient uns im Endeffekt wenig, wenn klar ist, dass wir deshalb aggressiv, mutlos, gehemmt, ohne Selbstbewusstsein, antriebslos, Kontaktprobleme und Ängste haben oder sonst was sind.

Ursachen der Symptome zu erkennen, ohne eine Lösung aufzuzeigen, ist nicht zielführend.

Diese Erkenntnisse können teilweise das Gegenteil bewirken. Wir geben anderen die Schuld für unsere heutigen Symptome. Wir sind häufig der Meinung, "so ist eben das Leben", die Prägungen können wir nicht ändern und kommen nicht aus diesem Kreislauf heraus. Wir bleiben in unserer "Lethargie" hängen. Wobei eine gewisse Trägheit noch dazu kommt.
Um Missverständnissen vorzubeugen, durch die Konditionierungen Dritter gibt es so eine Art vordergründiges „Verschulden“, nur nützt uns diese Feststellung heute nichts. Wir leben aktuell im „Hier und Jetzt“ und müssen unser Leben gegenwärtig selbst gestalten, endlich unser eigener Regisseur werden und nicht in der Vergangenheit kleben bleiben. Wir können täglich damit beginnen. Wir müssen es nur wollen.

Das Analytische Synergetik-Coaching (ASC) und –Profiling unterstützt hier.
Eine der wenigen Methoden, die nicht nur die Hintergründe unserer „fehlcodierten“ Energieschwingungen beleuchtet, sondern auch hilft Lösungen zu erarbeiten, ist das Analytische Synergetik-Coaching (ASC) und –Profiling.

Logo
Analytisches Synergetik Coaching (ASC) betreibt im ersten Schritt Ursachenforschung mit Hilfe von einer Innenweltreise. Hierbei wird analysiert woher die Denkmuster kommen, wer sie geschaffen hat und wo sie gesetzt wurden bzw. immer noch werden und „nachgeforscht“ wie sie sich auf unser Leben auswirken.

Im zweiten Schritt und das ist hier ein sehr wichtiger Schritt, ist der Betroffene auch in der Lage seine „eingefrorenen Informationsstrukturen“ aufzulösen und damit ins Positive zu führen. Im Endeffekt hat er die Möglichkeit  in seinem Innersten aufzuräumen, Belastendes über Bord zu werfen und verrostete Konstitutionen aufzubrechen.

Wie funktioniert das? Die Natur regeneriert sich seit Beginn an durch Selbstorganisation. Das Ergebnis ist in der Regel immer ein höherer Ordnungsgrad (Chaostheorie). Das heißt, es wird ein Prozess aus sich selbst heraus angeregt, ohne Vorgaben und Überwachung einer externen Instanz.
Der Mensch ist ein Teil der Natur und ist den gleichen Gesetzen unterworfen. Dies gilt auch für sein Gehirn und den darin aufgebauten neuronalen Verknüpfungen.
Mit Unterstützung des ASC's wird also ein Prozess in Gang gesetzt, der in unserem Gedankenspeicher eine Art Selbstorganisation anstößt. Dadurch können neue Strukturen aufgebaut, Ballast zu entfernt und verstaubte, hindernde Ansichten ausgesondert werden. Raum für neue Qualitäten wird geschaffen.
Die Folge der Neuordnung der neuronalen Struktur ist eine deutliche Verbesserung auf der geist-seelischen Ebene.
Ordnung heißt hier, in Harmonie der universellen Energie zu sein. Eine dementsprechende Auswirkung auf den Körper stellt sich von selbst ein.

Siehe hierzu auch www.psychobionik-muenchen.de und dann jeweils die Buttons "mehrInfos" bzw. "ausführlich"
sowie www.synergetikmuenchen.de Auswahl "ausführlich" anklicken.

Durchlasskurven

Was wird dadurch erreicht?
Unser Energiefeld wandelt sich durch die Reorganisation unseres Gedankenspeichers. Die Struktur wird einer höheren Ordnung zugeführt. Demgemäß erhöht sich auch die Frequenz der Gedankenimpulse und damit verschiebt sich unsere eigene Resonanzkurve in einen höheren Schwingungsbereich. Manchmal gelingt es uns auch noch die Steilheit unserer Durchlasskurve zu vergrößern.
In der Sprache der Physik ausgedrückt, andere Frequenzen am Rande unserer steileren Durchlasskurve werden mehr gefiltert.

Dies funktioniert wie bei einem Radio. Durch das Drehen des Senderknopfes verstellen wir den Frequenzbereich der Durchlasskurve. Wir "verschieben" die Durchlasskurve und empfangen dadurch einen anderen Sender. Je besser der Empfangsteil ist, desto steiler ist die Durchlasskurve und desto weniger Störungen - also Nebengeräusche - sind zu hören.
Auf unsere neue Gedankenschwingungen bezogen, die wir nun ausstrahlen, treffen diese nun auf Menschen mit einem feineren Gedankengut. Analog dazu empfangen wir deren aufbauende Denkweise. Wir schwingen mit denen auf der gleichen Wellenlänge.

Geben wir keine negativen, zaghaften, zweifelnden und zerstörenden Gedanken mehr ab, dann ist auch kein Gegenpol mehr da, der damit in Resonanz treten kann. Damit findet sich auch kein Gegenpol der dieses Gedankengut verstärken und dann zurück senden kann. Situationen und Menschen, auf die wir früher heftig reagierten, lassen uns mehr oder weniger kalt.
Auch gehen wir gezielter durch das Leben, da wir uns nicht mehr durch ständige "Nebengeräusche" am Rande unserer Durchlasskurve, sprich von Unwichtigem und Störendem, für unsere Lebensgestaltung, ablenken lassen.
Wir verhalten uns im Außen auch anders. Positive Auswirkungen auf unser Umfeld, auf uns nahestehenden Menschen und auf unser Berufsleben sind die Folge.
Plötzlich sehen wir viele Dinge mit anderen Augen und kommen besser mit unserem Partner, mit unserem Umfeld zurecht. Wir treffen immer mehr auf Menschen, scheinbar aus heiterem Himmel, die uns, in unserer Bewusstseinsentwicklung weiter unterstützen und begleiten.
Es kann aber auch passieren, dass sich allmählich unser Freundeskreis ändert. Frühere Bekannte verstehen wir nicht mehr und sie können umgekehrt mit uns nichts mehr anfangen. Die Chemie, sprich die Wellenlänge, stimmt zwischen denen und uns nicht mehr überein.

Daraus abgeleitet, es wird uns ständig ein Spiegel vor die Augen gehalten und wir sehen darin genau unserer eigenes Verhalten, unsere positiven und negativen Anteile sowie unsere Sicht auf die Welt.
Was anderes können wir aufgrund unserer Schwingungsenergie weder anziehen noch von etwas anderem angezogen werden.

Ob die Welt und unser Leben klar, wunderbar und hell oder verschwommen, trostlos und trübe für uns ist, liegt in unserer ureigenen Entscheidung.


Klarheit in der Natur

Mitleid und Mitgefühl
Besonders Menschen, die uns am Herzen liegen, zeigen wir gerne Mitleid gegenüber. Wir fühlen uns selbst dabei häufig hilflos und senden Mitleid aus, das genau der Wellenlänge des „Leidenden“ entspricht. Dadurch verstärken wir das Leid des Menschen. Unser gut gemeinter Beistand zieht ihn herunter und schwächt ihn noch mehr.
Mitgefühl lässt sich von der Herzensliebe leiten und ist die bessere Art, um zu helfen. Herzensliebe bewertet nicht. Die angebotene Hilfe wird von Liebe und nicht von Angst getragen. Dementsprechend kommen wir nicht in die Gemütslage des Leidenden und werden nicht ein Teil des Leids.
Mitgefühl sendet eine höhere Schwingungsenergie aus, die nicht in Resonanz mit dem Verzweifelnden geht. Das Leid wird nicht verstärkt und der Mitfühlende bleibt handlungsfähig.
Mitgefühl entsteht allerdings nicht auf Kommando. Zuerst sollten wir uns selbst ohne „wenn und aber“, so wie wir sind, mit Liebe und Mitgefühl annehmen. Nur wenn wir das konsequent an uns üben und auch leben, sind wir in der Lage dies nach außen zu tragen. Ansonsten würden wir widersprüchliche Signale in die Welt und in das gesamte Universum aussenden. -- Und in welche Richtung sollen diese nun darauf reagieren?